Die Partnerschaft mit NaCaYuL

PartnerschaftsplakatEher zufällig und durch vereinzelte persönliche Kontakte entstand die Partnerschaft zwischen dem "Bund der deutschen katholischen Jugend (BdkJ) - Diözesanverband Essen" und der "Namibian Catholic Youth League - NaCaYuL" in Namibia. Doch gerade die persönlichen Kontakte sind es, die die Partnerschaftsarbeit ausmachen und die den beiden Partnerverbänden auch heute noch am wichtigsten sind.

Doch zunächst noch ein paar Worte zur Entstehung der Partnerschaft:

Erste Kontakte zwischen dem Bistum Essen und Namibia gab es durch den aus Essen stammenden Bischof Rudolf Koppmann, der von 1958 bis 1981 Bischof in einer der beiden Namibianischen Diözesen war.

Weitere Kontakte entstanden durch Missionsschwester Irmburga Wellerdieck aus Essen, die noch heute in Namibia lebt und die 1987 mit Herasmus Hendjala, einem Vertreter des Jugendverband "NaCaYuL", die BDKJ-Diözesanstelle in Essen besuchte. 1988 reiste dann eine dreiköpfige Delegation aus dem Bistum Essen nach Namibia, um die Voraussetzungen für eine Partnerschaftsarbeit zu schaffen.

Namibier besuchen den BDKJ-Abenteuerspielplatz in Bottrop, 1996Durch die Diözesanversammlung im Mai 1990 wurde die Partnerschaftsarbeit nun auch offiziell beschlossen.

Das eine Anliegen dieser Partnerschaft - die finanzielle Unterstützung der Jugendarbeit in Namibia - wurde u. a. durch die Aktion "Ein Haus für Namibia" erreicht. Dieses Haus, das in der Namibianischen Hauptstadt Windhoek steht, dient als Bildungs-, Schulungs- und Veranstaltungshaus.

Der zweite Schwerpunkt der Partnerschaftsarbeit - die persönlichen Kontakte und der Austausch - wurde durch Besuche von Delegationen aus dem Bistum Essen in Namibia in den Jahren 1993, 1995 und 1997 sowie durch Besuche der Namibier in unserem Bistum in den Jahren 1994, 1996 und 1998 erreicht.

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